| | Es gibt viele Versuche die kommerzielle Kommunikation rational und kontrollierbar zu machen. Der »Marketing-Mix« und das »Corporate Design« sind bekannte Ansätze, der Komplexität der Aufgaben mit einer Strategie zu begegnen. Unbestritten ist, im Kern geht es um eine Idee, die Aufmerksamkeit erzielen kann, um einer Botschaft – wie immer sie lauten mag – Gehör zu verschaffen. Die verschärfte Form der Idee ist die »kreative Idee«, als Betonung ist sie eine Vorstufe der »genialen Idee«. Beide Steigerungsformen sind nicht nur tautologisch, sondern geben auch der Hoffnung Ausdruck, die Prüfung, einen guten Einfall zu haben, für dieses Mal bestanden zu haben. Merke: Was genial ist, braucht nicht mehr diskutiert zu werden.
Wenn es nur so einfach wäre! Denn hiergegen gibt's die Erfindung der visuellen Strategie. Jener Lehre, die nicht nur der Einfallslosigkeit ungeahnte Kräfte verleiht, sondern durch Einheitlichkeit und Regelwut ganze Erscheinungsbilder nivelliert. Was hilft aus dem Dilemma? Der Dialog! Die Besinnung auf
das, was Kommunikation meint. Austausch innerhalb
der Beziehungen zwischen den Teilnehmern. – Ist das die »gute Idee«?
| Dialog als das Wort, das für Kommunikation gebraucht wird, wenn man eine ehrliche Absicht signalisieren will, hat einen etwas pazifistischen Unterton. Und droht vergessen zu machen, daß die kommerzielle Kommunikation vor allem durch Absicht geprägt ist. Man fragt sich also, ob nicht jener der ehrlichere ist, der gleich von Kriegslist spricht und sagt, das ist die »beste Idee«.
Alles in allem hängt es davon ab, in welcher Gebärde man sich am besten gefällt. Als Wolf, als Schaf oder als Wolf im Schafspelz. Die möglichen Kostümierungen sind zahlreich. Unsere Website ist – Web 2.0 und Open Source – dialogisch gemeint und als Bericht über unsere Image-Werkstatt kostümiert. Mit vielen Referenzen und einem kleinen Einblick in die eigenen kreativen Projekte. Sehen Sie sich um. Wir freuen uns über Ihren Besuch!
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