| | Buchprojekt Historisch-kritische Nachrichten von Italien welche eine Beschreibung dieses Landes der Sitten, Regierungsform, Handlung, des Zustandes der Wissenschaften und insonderheit der Werke der Kunst enthalten
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ls der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe 1786 nach Italien aufbrach reiste er mit dem Baedeker seiner Zeit, dem legendären "Volkmann". Es handelte sich um die 1777 erschienene dreibändige Ausgabe, die der Reisende von Stand auf der "Grand Tour" durch Italien bei sich zu haben pflegte. Das Werk war bekannt und man verfügte auch daheim darüber, sodaß Goethe in seinen Briefen den Volkmann erwähnt, zuweilen aber nicht wiedergibt, sondern den Lieben daheim die Seitenzahlen angibt, damit sie selbst nachlesen können, was der Meister in Augenschein genommen hat. Aus der heutigen Sicht entwirft sich ein Bild von Italien von vor 250 Jahren. In dem im übrigen (fast) alle Sehenswürdigkeiten dieselben sind wie heute. Und es wird kritisiert. Selbst die heute Unsterblichen hatten schwache Tage – zumindest schwache Werke, wie uns Volkmann lehrt. Dabei enthält der Volkmann neben einer reichlich kritischen Anschauung der Kunst vor allem jenes Kunstverständnis des berühmten Altertumsforschers Winkelmann, dessen Begeisterung für die ideale Form antiker Kunst durch Goethe und die Weimarer Klassik bis heute fortwirkt. Mit Goethes Reiseführer nach Italien ist ein Bildbandprojekt, daß den Texten von einst das Italien von heute gegenüberstellt. Italien in Bildern von heute mit Texten von vor 250 Jahren. In Kürze werden hier noch einige Layout-Beispiele mit solchen Gegenüberstellungen eingestellt. | | |
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